Kuba – ist eine Resise Wert!

KUBA

Die Lust auf Sonne, Traumstrände, Musik, Spaß und ganz viel liebevolle Gastfreundschaft wird auf Kuba allemal so gut erfüllt wie in anderen Traumzielen der Karibik. Die größte der karibischen Inseln belegt seit Jahrzehnten aber eine Sonderstellung auf der Liste der favorisierten Reiseziele – und das mit Recht. Fast jeder verbindet mit Kuba automatisch bestimmte Assoziationen: Salsa, Son, Cuba Libre, Mojito, Hemingway, Castro, lebendige Kolonial-Nostalgie, liebenswerte Menschen, Zigarren, Havanna. Kuba ist eine wahre Achterbahn der Eindrücke und Empfindungen, ein Auf und Ab zwischen Dollars und Pesos, afrokubanischen Göttern und Revolutionsparolen, Ferienluxus und Schlitzohrigkeit – doch am Ende dieser rasanten “Loopings” steht eine außergewöhliche Urlaubserfahrung, unter herzlichen Menschen an einem paradiesischen Ort, die Ihresgleichen sucht. Kuba gilt als der “Melting-Pot” der Karibik. Die spanischen Entdecker suchten zwar vergeblich nach Gold, machten dafür Kuba dann aber zur Zuckerinsel. Das “grüne Gold” brachte den Konquistadoren den Reichtum, den Sklaven die brutalste Ausbeutung – der Welt unter anderem den herrlichsten Rum. Später wurden die Chinesen als Ersatz für die Sklaven auf den Zuckerrohrfeldern zur Ernte eingesetzt. So vermischten sich auf Kuba schon früh Europa, Afrika, Asien und Amerika. Die Karibikinsel ist auch heute noch ein enormer “Kulturcocktail”, dem bereits Größen wie der amerikanische Schriftsteller Ernest Hemingway verfallen sind.

Varadero

Natürlich sind Ihre Urlaubstage an Kubas Küsten in erster Linie, ganz wie es sich für diese Breitengrade gehört, ein karibischer Traum. Feinsandige, lange Strände, haben Orte wie Varadero oder Guardalaveca zu beliebten Ferienzielen gemacht. In Varadero, tummelten sich einst die Reichen und Schönen Amerikas. Der Boom startete gegen Ende des 19 Jhd., fragwürdige Berühmtheiten wie der Mafiaboss Al Capone und auch Diktator Batista hatten ihre Villen hier. Nach der Revolution wurden die Prunksitze enteignet und die Privatstrände wurden öffentlich. Heute findet sich hier in Varadero die größte Auswahl an Hotels aller Kategorien, alle Wassersportarten werden angeboten, ein Golfplatz liegt perfekt zwischen Meer und Palmenhainen. Ein ebensolches Traumziel für Sonnenanbeter ist Guardalavaca, besonders bei Tauchern bekannt für seine bunten Korallenriffe.

Havanna

Aber den Kuba-Urlaub nur am Strand zu verbringen wäre eine Schande. Ernest Hemingway würde “sich im Grab umdrehn”, wenn Sie nicht wenigstens seinem geliebten Havanna einen Besuch abstatten würden. Die kubanische Hauptstadt, “La Habana” ist ein der lebhaftesten Städte im gesamten Karibikraum. Havanna bietet dabei ebenso viel Flair wie Gegensätze. Die Altstadt wurde zum Weltkulturerbe erklärt, das Stadtzentrum Vedado ist von Hochhäusern geprägt und Gebäude wie das Museo de la Ciudad, der Palacio del Segundo Cabo, das Capitolio und natürlich das Museo de la Revolución sind Zeugen der Sozialistischen Republik unter Fidel Castro. In den 40er und 50er Jahren wetteiferten die Mafia-Bosse hier um Ansehen und Macht, wenn es u.a. darum ging, die edelsten Hotels zu bauen. Das “Capri” und “Riviera” stammen aus dieser Zeit, das bekannteste Hotel ist das “Nacional”, das noch heute bei Hollywood-Stars beliebt ist. Es gab Spielkasinos und Bordelle, feudale Clubs für die feine Gesellschaft und noch in diesen Jahren vor der Revolution von 1959 entstand der berühmteste Nachtclub Kubas, das “Tropicana”. Ebenso bekannt ist Miramar, das grüngetünchte Botschaftsviertel. Kein Havanna-Besuch sollte ohne Fotoshooting vom Malecón aus ablaufen. Dieser bekannte Schutzwall der Stadt erstreckt sich über gut 5km am Meer entlang und ist besonders am Abend beliebter Treffpunkt der Kubaner. Von hier geht es dann weiter in eine der berühmtesten Bars, ins “Bodeguita del Medio”, in der sich Hemingway liebend gerne beim Genuss eines “Mojito” aufhielt. Limettensaft, Rohrzucker, Minzeblätter, Eis, Mineralwasser und natürlich RUM sind die Zauberzutaten dieses neben dem Cuba Libre berühmtesten Star-Cocktails der Kubaner.

Santiago de Cuba

Feiern und Tanzen können Sie überall. Aber was wäre Kuba ohne den Son. Diese so typische Musik á la “Buena Vista Social Club” hat ihren Ursprung in Santiago de Cuba, auf den einstigen Plantagen für Kaffee- und Zuckerproduktion. Landschaftlich ist Santiago in eine grandiose Naturkulisse aus Meer, Bergen, Strandbuchten und Palmen gebettet, wenn die Hauptstadt der gleichnamigen Provinz im Vergleich zu Havanna auch beschaulicher wirken mag, so ist sie doch pulsierend lebending und gilt oftmals als das “authentische Kuba”, eher zu Jamaika und Haiti hin gelegen, wurde Santiago nicht amerikanisiert, wie einst das zu Florida hin orientierte Havanna. Santiago de Cuba ist eine eher unverfälschte Tropenstadt und gilt als “heimliche Hauptstadt Kubas” und nicht zuletzt auch wegen der großen Qualität in Literatur und Musik als starke Konkurrenz für “La Habana”. Schönstes Ausflusgziel von Santiago de Cuba aus ist der Nationalpark La Gran Piedra. 460 Stufen führen das letzte Stück zum Gipfel des “Großen Steins”. Bei gutem Wetter haben Sie hier dann aus 1.234m Höhe eine grandiose Panoramaaussicht über die Sierra bis hin zu Haiti und Jamaica.

Trinidad

Der Zucker stand auf Kuba vieler Orts lange für Reichtum – nirgendwo aber für heutige Besucher noch so sichtbar wie in Trinidad. Der koloniale Kern der Stadt mit feinem Pflaster und in Pastellfarben leuchtenden Palästen wirkt um die Plaza Mayor herum wie ein Freilichtmuseum. Hier lag Mitte des 18 Jhd. das wichtigste Kultur- und Handelszentrum der Insel. Heute allerdings lebt die Stadt von den Einkünften des Tourismus, da Trinidad als eine der Hauptattraktionen Kubas gilt. Zu Recht – die ganze Stadt wurde von der UNESCO zum Weltkulturerbe deklariert.

Valle de Viñales

 So wie Trinidad als Perle für die Kolonialzeit steht – ist das Valle de Viñales ein strahlendes Schmuckstück für die Landschaft Kubas: Mit außergewöhnlich geformten, gerade bizarren Kalksteinfelsen kommen die grünüberwucherten Bergformationen wie Urviecher daher. Dazu noch Nebelverhangen hat das Tal von Viñales bei Pinar del Río gelegen, eine geradezu mysthisch-magische Wirkung. Die verwitterten Felsen waren früher die Säulen eines urzeitlichen, natürlichen Höhlensystems. Diese Säulen, die Mogotes, werden von Einheimischen auch Elefantenrücken genannt.

Also, nehmen Sie sich ein Herz und verlassen Sie beim Kubaurlaub wenigstens hin und wieder Ihren Traumstrand – Hemingway hat sich schließlich auch nicht nur in Sand und Palmen verliebt. Und denken Sie immer an die gut gemeinte Warnung aller Karibikbewohner, denn vielleicht fällt gerade wenn Sie in Havanna den Spuren des Schriftstellers folgen, ihrem Nachbarn aus dem Hotel eine Kokosnuss auf den Kopf…

 

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Auf nach Kuba!

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